Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
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reitung aus meinem Vaterhauſe entnommen, und mit bittern Worten als ein Verbrecher der Gewalt eines Fremden uͤberliefert; dann eine Minute ſpaͤter, ſah ich mich auf einem kleinen Plaze, der zum Spielen beſtimmt war, der aber mit ſeinen hohen Mauern und durch ſeine Befeſtigung mehr einem Gefaͤngnißhofe glich. Dreißig oder vierzig Knaben, zwiſchen fuͤnf und fuͤnfzehn Jahren, ſtanden um uns her, machten ihre Bemerkungen und richteten Fragen an uns. Ich wuͤnſchte, daß die Erde ſich öffnen und mich begraben moͤge, um die folternden Erregungen zu verbergen, die mei⸗ nen Buſen ſchwellten. Jezt, im Zuruͤckblik⸗ ken, wiederhole ich dieſen Wunſch aus gan⸗ zer Seele; und koͤnnte ich damals die Zukunft gekannt oder nur das Loos ertraͤumt haben, das meiner wartete, ich wuͤrde, ſo ſehr ich

auch noch Knabe war, mein Gehirn an der

Mauer zerſtoßen haben, an der ich ſchweigend und muͤrriſch lehnte. Meines Bruders Sin⸗ nesart befahigte ihn, ſein Schickſal in Ver⸗ gleich mit mir viel ruhiger zu ertragen; doch die rothen Flecken auf ſeinen Wangen, ſeine ſchweren Auglieder, ſeine erſtickte Stimme bewieſen, daß unſere Gefuͤhle, wenn auch

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