Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
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lends todt, indem wir ſeinen Kopf zerſpalte⸗ ten. Alsdann banden wir ihn an einen Stein und verſenkten ihn im Ententeiche.

Dieſer war der erſte und ſchrecklichſte Zwei⸗ kampf in meinem Leben. So kindiſch er iſt, fuͤhre ich ihn doch an, nicht nur weil er le⸗ bendig in meinem Gedächtniße fortlebt, ſon⸗ dern als ein Ereigniß, das in der Uberſicht meines ſpaͤtern Lebens angenſcheinlich den er⸗ ſten Ring ausmachte, an den ſich die Glie⸗ der einer langen Kette reiheten. Er beweiſt, wie lange ich Unterdruͤckung und Quaͤlerei zu erdulden vermogte, und daß, wenn ich end⸗ lich gereizt wurde, ich nie halbe Maßregeln verſuchte, ſondern ohne Anhalten noch Be⸗ ſinnen, zum Außerſten ſchritt. Dieſer war mein laſtender Fehler, und ſchwer habe ich ihn ge⸗ buͤßt, habe ihn bitter bereuet; denn ich habe vernichtet, wo ich nach ſtrengem Rechte dies thun konnte, aber wo ich, der Milde zufol⸗ ge, nur haͤtte ſtrafen ſolen; daher kam es, daß die Umſtehenden dasjenige fuͤr Rache hiel⸗ ten, was mich nur billige Vergeltung duͤnkte.