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begannen, ihn zu Tode zu ſteinigen. Nachdem wir dieſer Luſt uͤberdruͤßig geworden, und er allem Anſcheine nach todt war, ließen wir ihn herab. Er fiel auf eine Seite nieder, und ich griff nach einem Stecken, um ihn durch Schläge auf den Kopf voͤllig zu tödten. Zu unſerm Schrecken und zu unſerm großen Er⸗ ſtaunen ſprang er mit heiſerem Geſchrei in die Hoͤhe und ergriff mich. Unſer erſter Ge⸗ danke war Flucht, er aber hielt mich feſt, deshalb warf ich mich noch einmal auf ihn, rief meinen Bruder zu Huͤlfe, hieß dem das Band feſter um den Rabenhals ſchlingen und dann den Baum beſteigen. Dabei ſuchte ich ihn feſtzuhalten. Jezt ſah das Thier furchtbar aus, ein Auge hing ihm aus dem Kopfe her⸗ vor, aus der Kehle floß ihm das Blut, mit ſeinen Fluͤgeln und mit zerzupftem Schwei⸗
fe, den ich ihm waͤhrend ſeiner erſten Hin⸗
richtung ſchon zur Hälfte ausgezogen hatte, zerſchlug er den Boden. Er kämpfte mit wil⸗ der Anſtrengung um ſein Leben, und ich war mit Blut ganz bedeckt. Aber mit Huͤlfe mei⸗ nes Bruders gelang es uns, den erſchoͤpften und verwundeten Raben noch einmal aufzu⸗ ſchnürenz als er hing, ſchlugen wir ihn vol—


