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ten, ihn mit Stecken Furcht einzutreiben, wa⸗ ren aber zu kraftlos, um auf ſeinen abgehaͤr⸗
teten Koͤrper den mindeſten Eindruck hervor⸗
zubringen, und wir zogen dabei den Kuͤrzern. Wenn ich mich heranſchleichen konnte, warf ich mit Steinen nach ihm; aber auch das hatte keinen Erfolg. So ſtanden die Sachen; ver⸗ gebens hatte ich den Gaͤrtner und das Geſinde um Huͤlfe angeſprochen; dieſe verlachten und verhoͤhnten uns.
Eines Tages war ein kleines Maͤdchen meine Begleiterin, die ich aus der Kinder⸗ ſtube gelockt hatte, um heimlich mit mir Obſt zu holen. Wir ſchlichen uns unbemerkt in den Garten. Grade als wir unter einem Kirſch⸗ baume uns des Gelingens erfreuten, kam der Rabe, dieſes verwuͤnſchte Ungethuͤm, heran⸗ geſchritten. Dies war nicht laͤnger zu erdul⸗ den. Er packte des kleinen Maͤdchens Kleid an; dies war zu erſchreckt, um ſchreien zu koͤnnen; ich beſann mich keinen Augenblick. Ich rief ihr zu, ſich nicht zu fuͤrchten und warf mich auf das Thier. Nun ließ er ſie los und griff mich mit Krallen und Schnabel an; doch ich erfaßte ihn beim Halſe, hob ihn mit Anſtrengung in die Hoͤhe, und ſchleu⸗


