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fernen. Mein Bruder unterwarf ſich dem; während ich Schadloshaltung in den Gaͤrten
unſerer Nachbaren ſuchte, aus denen ich mit
Fruͤchten und Blumen im überfluße zuruͤck⸗ kehrte. Mein Bruder begnuͤgte ſich mit ſeinem täglichen Spaziergange auf der Gemeinweide,
oder auf der Landſtraße; ich aber fuͤllte meine
Taſchen mit Brod und mit Vpfeln, erklomm die Huͤgel, oder ſtieg hinab von ihnen, um in den Gewaͤßern das Schwimmen zu lernen. Alles, was mich hinderte, haßte ich; ſowohl Vorſteher, als Prediger und Lehrer. Jeglich Ding, das als gefahrvoll oder unrecht vor⸗ ſichtig zu vermeiden mir geboten wurde, ſuchte ich begierig auf, weil es mir das meiſte Ver⸗ gnuͤgen gewaͤhrte. Waͤre ich mit Liebe, oder auch nur mit dem Scheine von Zuneigung behandelt worden, ſo glanbe ich, daß ich auch gefuͤgig, ſanft und ohne Klage geweſen ſeyn
wuͤrde. Aber Strafen und Strenge jeder Art waren die einzigen Beweiſe väterlicher Liebe, die mir ſeit meinem erſten Gedenken zufielen.
Mein Vater hatte eine Liebhaberei fuͤr ei⸗
nen Raben, der mit ſtruppigen Fluͤgeln, und mit ernſtem alterthuͤmlichen Ausſehen einſam
im Garten umherzugehen pflegte. Dieſer
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