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in ſeinem ganzen Thun und Weſen gar viel Einnehmendes hatte. Die alte Martha trug ebenfalls das Ihrige, obgleich unwiſſend, red⸗ lich bei, das Fünklein der Liebe im Buſen des Fräuleins zum wallenden Flämmchen an⸗ zufachen. Sie pries den ſchlanken, ſchönen Chevaurlegersoffizier bei jeder Selegenheit, und äußerte einmal gegen das Fräulein: wenn ſie in ihrer Jugend einen ſo beſcheidenen, ver⸗ ſtändigen, ſittigen und tapfern Jüngling ge⸗ funden, und derſelbe um ihre Hand gewor⸗ ben hätte, ſo würde ſie der Verſuchung nicht haben widerſtehen können, ihm ſelbe am Traualtare zu reichen. Stephanie erröthete bei dieſer Aeußerung ohne zu wiſſen, warum? aber, als ſie nun allein war, und die Rede der Alten erwog, konnte das Geheimniß ihres Herzens nicht länger vor ihr verborgen blei⸗ ben. „Ach,“ ſeufzte ſie, „wie unglücklich bin ich, da ich nicht die leiſeſte Hoffnung habe, daß mein ſehr guter, aber die Reinheit ſeines Adels ſtreng bewachender Vater meine Bund einem Findlinge hingeben wird!
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