Teil eines Werkes 
2. Band (1831) Wohlthat um Wohlthat
Entstehung
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ſaken⸗Poſten befand. Ohne Mühe brachte er da die nöthige Summe zuſammen. Die braven Koſaken, von denen einige bei dem unglücklichen Gefechte zugegen geweſen, das dem Major die Freiheit gekoſtet, legten mit Freuden zuſammen, um das Löſegeld vollſtändig zu machen. Am beſtimmten Tage reiste Jvan ab, um endlich ſeinen Herrn zu befreien; aber der Oberſt, der den Poſten kommandirte, fürchtete eine neue Verrätherei, ließ ihn nicht allein zurückkehren, und gab ihm, gegen die mit dem Töchetschen⸗ zen getroffene Verabredung, einige Koſaken zur Bedeckung mit. Dieſe Vorſicht wäre dem Ma⸗ jor bald verderblich geworden. Sobald ſein Wirth in der Ferne die Lanzen der Koſaken blinken ſah, glaubte er ſich verrathen. Sogleich bewies er die muthige Rohheit ſeiner Nation, führte den noch kranken Major auf das Dach des Hauſes, band ihn an einen Pfoſten, und ſtellte ſich ihm gegenüber, ſeinen Karabiner in der Hand. „Wenn ihr weiter vorwärts geht,“ rief er dem Jvan zu, als er ſo nahe war, um ihn zu verſtehen, indem er auf den Major an⸗