— 183 —
deines Verſprechens?“ — „Ich laſſe den Major ſelbſt bei dir,“ antwortete Jvan; „glaubſt du, daß ich 15 Monate lang geduldet, und meinen Herrn zu dir gebracht haben würde, um ihn zu verlaſſen?“ — „Gut, ich glaube dir, aber 200 Rubel ſind zu wenig; ich will 400. — „Sie zu verſprechen, das koſtet ja nichts; ich aber, der Wort halten will, biete dir 200, weil ich weiß, wo ich ſie bekommen kann, aber keinen Kopecken mehr. Willſt du mich in die Nothwendigkeit verſetzen, dich zu betrügen?“ — „Wohlan, es ſey! Es gilt für die 200 Rubel; und du kommſt allein und in 3 Tagen zurück?““ — „Ja, allein und in 3 Tagen, ich gebe dir mein Wort; aber haſt du mir das deinige gegeben? Iſt der Major dein Gaſt? — „Er iſt mein Gaſt, ſo wie du von dieſem Augenblicke an, du haſt mein Wort.“ Sie gaben ſich wechſelſeitg die Hand, und eilten zum Major, den ſie halb todt vor Hunger und Kälte in die Hütte trugen. Anſtatt nach Mosdack zu gehen, begab ſich Jvan nach dem näher gelegenen Tchervelians⸗ Kaya⸗Staniza, wo ſich ein beträchtlicher Ko⸗


