am ändern Ufer an, welches aber ſo ſteil war, daß das Pferd den Boden nicht erreichen konnte“ Sie ſtiegen daher ab, um es zu erleichtern; als es aber Jvan mit aller Gewalt an ſich zog⸗ um es herauf zu bringen, machte ſich die Half⸗ ter los, und blieb ihm in den Händen. Das arme Thier wurde vom Strome fortgeriſſen⸗ ſank nach mehrmaligen Verſuchen, ans Land zu kommen, endlich unter, und ertrank. Obwohl der Verluſt des Pferdes Kascombo und Jvan ſchmerzte, waren ſie doch über die Gefahr, ver⸗ folgt zu werden, von nun an beruhigter; ſie lenkten daher ihre Schritte nach einem felſigen Hügel, den ſie von Weitem ſahen, in der Ab⸗ ſicht, ſich daſelbſt zu verbergen, und bis zur N Nacht⸗ zeit auszuruhen. Nach der Berechnung des We⸗ ges, den ſie ſchon zurückgetegt hatten⸗ konnten⸗ ihrem Urtheile nach⸗ die Wohnungen der fried⸗ lichen Töchetschenzen nicht mehr entfernt ſeyn; aber nichts war unſicherer, als ſich dieſen Men⸗ ſchen zu überliefern, deren wahrſcheinliche Ver⸗ rätherei ſie verderben konnten In dem Zuſtande
der Ermattung jedoch⸗ worin der Major ſich befand,


