Teil eines Werkes 
2. Band (1831) Wohlthat um Wohlthat
Entstehung
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Während er ruhte, ſuchte Jvan die Gegend aus⸗ zuforſchen. Das Thal, auf deſſen Höhe er ſich befand, war mit hohen Gebirgen umringt, zwi⸗ ſchen welchen man keinen Ausgang erblickte; er ſah, daß es unmöglich war, den betretenen Weg zu vermeiden, und daß man nothwendig dem Laufe des Fluſſes folgen mußte, wenn man aus dieſem Labyrinthe gelangen wollte. Gegen eilf Uhr in der Nacht, als der Froſt den Schnee feſt machte, ſtiegen ſie in das Thal hinab. Vorher aber legten ſie Feuer an ihr Nachtlager, theils um ſich zu erwärmen⸗ theils um eine klei⸗ ne Mahlzeit von Schislik zu halten, deren ſie ſehr bedurften. Eine Hand voll Schnee war ihr Getränk, und ein Schluck Branntwein vol⸗ lendete ihr Feſt. Sie kamen glücklich durch das Thal, ohne einen Menſchen zu ſehen, und tra⸗ ten dann in einen Hohlweg, wo der Fußpfad und der Bach zwiſchen hohen, ſenkrechten Felſen eingeſchloſſen waren. Kascombv und Jvan giengen mit der mög⸗ lichſten Geſchwindigkeit, wohl fühlend, welche Gefahr ſie liefen, wenn ihnen jemand auf dem