Teil eines Werkes 
2. Band (1831) Wohlthat um Wohlthat
Entstehung
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längs den Höhen zu ihrer Rechten hin, und tra⸗ ten bei Anbruch des Tages in einen Buchenwald, welcher das Gebirg krönte und ſie vor der Gefahr

ſchützte, von Weitem geſehen zu werden. Es war im Monat Februar; der Boden auf dieſen Höhen, und vorzüglich im Walde, war mit har⸗ tem Schnee bedeckt, der während der Nacht und eines Theils des Morgens einen feſten Schritt gewährte; aber gegen Mittag, als die Sonne den Schnee erweichte, ſanken ſie bei jedem Tritte ein, wodurch ihr Marſch ſehr ver⸗ zögert wurde. So erreichten ſie mühſam die Halde eines tiefen Thales, in deſſen Schooße der Schnee verſchwunden war; ein betretener Weg, welcher den Krümmungen des Baches folgte, bewies, daß die Gegend gangbar ſey. Dieſe Betrachtung, in Verbindung mit der Ermüdung des Majors, bewog die Reiſenden, hier die Nacht zu erwarten; ſie verbargen ſich daher zwiſchen einzelne Felsſtücken, welche aus dem Schnee hervorragten. Jvan hieb Tannen⸗ zweige ab, und bereitete ein feſtes Lager auf dem Schnee, auf welches der Major ſich legte.