Teil eines Werkes 
2. Band (1831) Wohlthat um Wohlthat
Entstehung
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einſchlafen werde. Aber dieſer war entſchloſſen, die ganze Nacht zu wachen, anſtatt ſich, wie gewöhnlich, auf eine Matte beim Feuer zu le⸗ gen. Er ſetzte ſich auf einen Block, dem Ge⸗ ſangenen gegenüber, und ſchickte ſeine Schwie⸗ gertochter fort, welche ſich in das nächſte Zim⸗ mer begab, wo ihr Kind war, und die Thüre hinter ſich abſchloß.

Von dem dunkeln Winkel aus, in dem er ſich befand, betrachtete Jvan die Scene, die er vor ſich hatte, mit der größten Aufmerkſam⸗ keit. Bei dem Scheine des Feuers, das von Zeit zu Zeit aufflammte, ſah er ein Beil in einer Vertiefung der Mauer glänzen. Der Al⸗ te, vom Schlafe bezwungen, ließ von Zeit zu Zeit ſein Haupt auf die Bruſt ſinken. Jvan ſah, daß es Zeit ſey, und ſtand auf. Der argwöhniſche Ibrahim bemerkte es ſogleich. „Was machſt du da?“ rief er ihm in rauhem Tone zu. Jvan, ſtatt zu antworten, näherte ſich gähnend dem Feuer, wie Einer, der ans einem tiefen Schlaf erwacht. Ibrahim, dem

Augenlieder immer ſchwerer wurden, be⸗

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