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Anſicht ſeines Verdienſtes ihm nicht erlaubte, das eigene, ſo thatkräftige und mit ſo ſchönem Lohn geſegnete Leben als belegendes Beiſpiel anzuführen. Die freundſchaftlichen Verbindungen, welche Lohrbach in ſeinem Wohnort angeknüpft hatte, dauerten noch, wie ehemals, fort, und trugen nicht wenig bei, das Glück des eignen Herzens durch den Mitgenuß der Befreundeten, ſo wie durch wechſelſeitige Theilnahme an dem ihrigen, zu erhöhen.
Sooft es Jahreszeit und Witterung verſtatte⸗ ten, ſaß Lohrbach noch, wie ſonſt, Abends unter den Bäumen des Nachbarhauſes an der Seite ſeines alten bewährten Freundes Werner. Die Akazien waren ſeit jener Zeit, wo wir in un⸗ ſerer Erzählung die beiden Männer zum erſten Mal auf dieſer Stelle erblickten, viel höher und dichter, — die Freunde, die ſich in ihrem Schatten labten, merklich älter geworden; aber ſo wie dort die nachbarlichen Stämme ſich ihre Zweige immer näher entgegenſtreckten, bis ſie ſich jetzt, in einander verwachſend, berührten: ſo waren auch durch vieljährige Gewohnheit des


