längern Abſchied vermeidend. „Ich gebe zu Al⸗ lem meine Einwilligung; vielleicht auch fernere Beihülfe. — Und nun, Freunde! lebt wohl! — Wir ſeh'n uns wieder: — gewiß!“
Lohrbach hätte dem eiligen, ſchon vom Kut⸗ ſcherſitz herabgerufenen Lebewohl ſo gern noch Manches hinzugefügt; allein ehe er noch zum Wort kommen konnte, galoppirte das raſche Ge⸗ ſpann mit dem leichten Fuhrwerk der Berg⸗ ſtraſſe zu.
Die reichbeſchenkten Knaben liefen noch eine Strecke hinterdrein, und Johannes rief ſo laut er konnte, ſeinen Dank nach, dem der Fortzie⸗ hende vielleicht gerade recht ſchnell zu entkom⸗ men geſucht hatte.
Lohrbach fand bald einige wackere Männer, gerade, wie er ſie für Gottfried und Johannes gewünſcht hatte. Die Freude ſeiner Mutter er⸗ höhte die Freude Johannes über ſeine neue Lauf⸗ bahn, und die beiden jungen Freunde wetteiferten mit einander, das treffliche Zeugniß, welches ihnen gleich im Anfang ihrer Lehrjahre ertheilt wurde, nun auch für immer zu verdienen.


