Teil eines Werkes 
2. Band (1831) Wohlthat um Wohlthat
Entstehung
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beiden Freunde ſaß. Die Scheideſtunde hatte im Anfang dieſer letzten Unterhaltung mit ih⸗ nen eine ernſtere Stimmung herbeigeführt, ſo daß dem Amtmann der rechte Moment gekom⸗ men zu ſeyn ſchien, dem Abreiſenden noch man⸗ ches tiefer eingreifende Wort und manchen heil⸗ ſamen Rath mit auf den Weg zu geben. Doch dem Jüngling ward es unheimlich und unbe⸗ quem in dieſem ungewohnten Ernſte; er ſetzte der Flaſche ſo emſig zu, daß bald eine ausge⸗ laſſene Fröhlichkeit, als ſeine gewöhnliche Ge⸗ fährtin, jenen ſeltenen Gaſt verjagte. Nicht ohne ein wehmüthiges Gefühl innern Unwillens über dieſen erzwungenen Wechſel, ſagte Lohr⸗ bach zum Poſtmeiſter, als der Engländer, zur Beſorgung einiger Reiſebedürfniſſe, hinausge⸗ gangen war: „Er ſcheidet, wie er kam! Aber ſo kommt er nicht wieder zurück, wie er jetzt ſcheidet!“ —

„Sollte er uns wohl gar ohne Abſchied ent⸗ wiſchen wollen?“ fragte Werner, als William lange ausblieb, und Lohrbach eilte ſelbſt hin⸗ aus, ſich nach ihm umzuſehen. Er fand ihn