Teil eines Werkes 
2. Band (1831) Wohlthat um Wohlthat
Entstehung
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insbeſondere. Denn ich Ein zu beſcheiden, dar⸗ auf zu antworten.“

Lohrbach machte wohl den Verſuch, ihn für den ernſten Sinn ſeiner Frage zu ſtimmen n aber er gab ihn bald wieder auf. Der junge, reiche, durch keine Verhältniſſe gebun⸗ dene, genußſüchtige William war für die Rich⸗ tung, die ihm der ältere Freund ſo gern gege⸗ ben hätte, offenbar noch nicht reif.

„Ein heftig brauſender Moſt,“ ſagte der Poſtmeiſter, als Lohrbach mit ihm wieder allein war, „aber ſicher vom edlen Gewächs, aus dem etwas Treffliches hervorgehen könn⸗ te.“ — „Wenn er,“ ſetzte Lohrbach hinzu, „die bevorſtehende Kriſis ſo überſteht, daß ſie nicht zur wilden Gährung umſchlägt. — Aber laßt uns immer das Beſte hoffen.“

Der Amtmann war durch eine Reihe von Erfahrungen, wie ſie Jeder im Laufe eines längern Lebens macht, zu einer Selbſterkennt⸗ niß gelangt, die denn doch nicht Jeder ge⸗ winnt; darum fehlte es ihm niemals am rich⸗