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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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ne Wunde wieder zu bluten, und je hoͤher er ſich am Tage auf den Fittichen der Poe⸗ ſie gehoben hatte, um ſo tiefer ſank er nun in den Abgrund der Hoffnungsloſigkeit hin⸗

Die Maskeraden im großen Saale der Kaiſerlichen Burg hatten ihren Anfang ge⸗ nommen. Mancherlei hatte man Horden von dem impoſanten Anblick des edlen, von der, durch Spiegel-Reflex in das Unend⸗ liche vermehrten Lichterzahl erleuchteten Loka⸗ les erzaͤhlt, er beſchloß, obgleich kein Freund dieſer Faſtnachtsmummereien, wenigſtens ei⸗ nen Ball zu beſuchen, um ſich von der Wahrheit der ihm gemachten Schilderung zu überzeugen. Am Morgen brachte ihm ver Lohnbediente ein zierliches Billetchen, im Couvert von rothem Seidenpapier, Ddeſſen Bringer, wie er ſagte, ſich ſogleich wieder entfernt habe. Horden fand eine Karte darin, auf welcher von unbekannter Hand die Worte geſchrieben ſtanden: