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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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noch geiſtreich. Ich war zerſtreut, einſylbig, duͤſter — zerriſſen. Dennoch hatte ſie immer um mich zu ſchaffen, mit groͤßter Delicateſſe meiner Stimmung ſchonend, fand ſie in ihrer Seele ſtets das richtige Thema, eine Unterre⸗ dung zu beginnen, und ſie verfehlte nie ihren Zweck, auf dem plaͤtſchernden neckenden Fluß ihrer Worte einen großen Theil meines Un⸗ muths hinweg zu nehmen. Aber Maria be⸗ gegnete ſie ſo furchterlich gnaͤdig, ſo demuͤthi⸗ gend ſanft, daß ich tauſendmal verwuͤnſchte, gerade dieſe Franzoͤſin zu den Ausnahmen zahlen zu muͤſſen, zu denen, die Deutſch ge⸗ nug gelernt haben, um ſich in unſerm Lande verſtaͤndlich zu machen. Hätte ſie meine Nei⸗ gung zu Maria gemerkt? Vielleicht — das Weib und zumal das franzoͤſiſche Weib, ſieht, in ſolchen Fallen ſcharf! Wollte ſie mir zu verſtehen geben, an wen ich eine ſolche Lie⸗ besglut verſchwendete — o es iſt nur zu gut gelungen, ſo gut, daß es mich um das Gluͤck meines Lebens gebracht hat! — Ich befand