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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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Meer hinausblickte — ſie mir Alles, ich Alles ihr, ohne Erinnerung, ohne Hoffnung und ohne Wunſch. Aber nun trat die Wirklichkeit an mein Lager und ruttelte mich auf. Mit dem Offnen der Augen iſt die ſelige Stan⸗ des⸗Gleichheit des Traum⸗Idylls verſchwun⸗ den, das Vergangene ſpricht wieder mit in das Gegenwaͤrtige hinein, die Zukunft erhebt drohend ihre Stimme, mein Stammbaum mit allen Bildern meiner erzurnten Ahnherrn wachſt vor meinen Augen auf, ich bin Baron Auguſt von Horden wieder und Schaam und Reue uͤber die Verbindung mit einem Mädchen des niedrigſten Standes draͤngen gewaltſam in mein Gemuͤth. Ein furchtbarer Kampf be⸗ wegte mein Inneres — der ſtille demuͤthige Gehorſam Maria's gegen die Befehle, ja gegen die Winke der vornehmen Auslaͤnderin, empoͤrte mich. Ich war ſtuͤndlich, in jeder Minute in ihrer Seele verletzt. Ich weiß nicht, wodurch die Marquiſe an meinem Um⸗ gang Gefallen fand. Ich war weder beredt