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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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dert ſeinen Fuß in den Saal ſetzen konne. Graf Adalbert von Rauheneck erwiderte den kraͤftig herzlichen Gruß des Burgherrn mit dem feinſten Anſtand der Hofſitte, wei⸗ gerte ſich lange Zeit rechte Hand anzunehmen, und wußte ſeinen ſchoͤnen Koͤrper ſo gewandt und doch ſo maͤnnlich feſt zu tragen, daß er beim erſten Erſcheinen ſogleich den Waffen⸗ maͤnnern Achtung einfloßte und bei den Wei⸗ bern ein freundliches Erſtaunen erregte. Vor der geoffneten Saalthuͤr trat er noch einmal einen Schritt zuruͤck, ſcheinbar dem Burg⸗ herrn den Vortritt zu geben, obgleich er wohl wußte, daß ihm gebuͤhre, der Erſte zu ſeyn, und als dieſer durch ein Zeichen mit dem Handſchuh und durch ſein Kopfſen⸗ ken dieſe Ehre dem Gaſte zuruͤckgab, ent⸗ bloßte er ſein Haupt, das dunkelblau ſammt⸗ ne Barret in die rechte Hand nehmend, waͤhrend er mit der Linken den Scheitel ſei⸗ nes Haares ſtrich und die blonden Locken hinter das Ohr zuruͤck druͤckte. Man ſah es