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Bei den Worten, „Graͤfin von Rauhen⸗ eck“ rieſelte es kalt uber Adelgonden hin
wie ein Todesſchauer, aber die Furcht vor
dem unbeugſamen Charakter des Vaters gab ihrem Tußern Haltung, ſo daß ſie mit nie⸗ dergeſchlagenen Wimpern ohne Bewegung vor ihm ſtand, waͤhrend ihre Hand in krampfhaf⸗ ter Heftigkeit den radfoͤrmigen Fächer preßte,
welchen ſie trug.
Ploͤtzlich ertöͤnte das Horn des Thurm⸗ warts, ein Zeichen, daß der Graf in der Straße ſichtbar ſey. Adelgonde, ihre Er⸗ zieherin und der Pater blieben im Saal. Der Burgherr begab ſich auf den Söl⸗ ler, um in der Ferne ſchon des Zuges zu gewahren und nebenher zu uͤberſehen, ob ſeine Dienſtleute bei dem Empfange des ſtattlichen Gaſtes ſich ſo benahmen wie er be⸗ fohlen und wie die Eh ſeines Namens er⸗ heiſchte.
Die Stallmeiſter beſtiegen ihre unruhigen Roſſe, welche ſich ſchon dem geoͤffneten Thore


