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des Gärtners Hand mit den lieblichſten Mai⸗
gloͤcklein und ſaftigem Gruͤn gefullt, und als die Erwarteten auch dann noch nicht kamen, runzelte er die Stirn, und murmelte einige Scheltworte in den Bart. Pater Anſel⸗ mus, ſich dem Ritter nahernd, gewahrte mit ſeinem umſichtigen Auge bald des geſtren⸗ gen Herrn Miß⸗Stimmung, und gewohnt, den aufkeimenden Zorn mit bedachtſamen Worten zu entwaffnen, redete er ihm voll ſanfter Ruhe zu.
„Geſtattet mir, Herr Ritter,“ ſprach der Verſtaͤndige, „Euch zu melden, daß unſer gnaͤdiges Fraͤulein ſich nun ohne Saͤumen zu Euch begeben wird. Ich verließ ſie in tiefer Andacht vor dem Kapellen⸗Altar, wo ſie in ihrem prachtvollen Schmuck demüthig ihr Herz vor dem Herrn im Himmel aufſchloß. Seyd ſo gnädig, ihr dies Viertelſtundlein zu goͤnnen; Ihr werdet erkennen, daß zu den ernſten Pflichten, welche alsbald Eure hold⸗ ſelige Tochter in Anſpruch nehmen, ein durch


