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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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mit Unluſt betrachtete ich nun meine Laute, und warf mich voll Verzweiflung auf einen Raſenplatz nieder, im heißen Fieber mich ab⸗ quaͤlend, bis ein traumvoller Schlummer ſich meiner bemaͤchtigte. Als ich erwachte, war es bereits Abend und der volle Mond ſtand am Himmel ſo wie heute. Da dacht' ich bei mir ſelbſt, ich koͤnnte die Burg nicht verlaſ⸗ ſen, ohne Euch noch Einmal geſehn zu ha⸗ ben. Ich ging gegen den Prunkſaal und miſchte mich unter das Volk, welches am Portal ſtand, aber es war mir nicht moͤglich, Eurer anſichtig zu werden. Nun begab ich mich in den Hofraum, wo ich eine Gallerie wußte, die gerade in die Saalfenſter ſchauete. Ein Fluͤgel war geoͤffnet und als ich voll Ungeduld meine Blicke hinein wandte, ſiehe, da ſaßt Ihr mir ſchnurſtraks gegenuͤber, und weil ich mich hoch oben befand, war zwi⸗ ſchen uns keine andere menſchliche Seele. In thoͤrigter Einbildung war es mir, als muͤß⸗ tet Ihr es empfinden, wenn ich die volle