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vergeblich. „Ei ja doch!“ erwiederte ſie lachend, „wenn ich alle Tage ſolches Obſt verſchenken könnte, wuͤrde ich doch wol an mich ſelbſt zuerſt denken, und mir wenigſtens hier das Verkaufen erſparen. Nein, Herr! mit dergleichen Forderungen laßt mich ver⸗ ſchont. Hab' ich euch doch nur deswegen ſo ſtreng Verſchwiegenheit empfohlen, damit mir nicht noch Andere auf gleiche Weiſe laſtig wurden. Ich gebe euch nichts mehr, und kann euch nichts mehr geben. Auch wird gewiß Niemand außer euch noch derglei⸗ chen Obſt von mir erhalten.“
Nun war guter Rath theuer; denn hätte auch Franz, trotz ſeines Verſprechens, die Tilgung der Schuld in's Weite hinausrucken wollen, ſo hatte zu ſeinem Erſtaunen der Ofſizier beim Abſchied ſeinen Namen genannt, und er mußte alſo fuͤrchten, von ihm aufgeſucht zu werden. So ging er denn, wie⸗ wohl ſehr ungern, noch in der naͤmlichen Stunde zu ihm, geſtand die Unmöglichkeit, augenblicklich zu zah⸗ len, und bat um Nachſicht. Doch jetzt ward der Fremde mit jedem Augenblick heftiger; Spott, bittere Vorwuͤrfe und Drohungen wechſelten ſo ſchnell und verletzend, daß Franz eine Zeitlang wie betäubt von


