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am Hauſe voruͤbergehend, mit noch großerer Theil⸗ nahme weinend erblickte. Lebhaft erwachte der Wunſch im Herzen des etwas ſeltſamen, doch biedern und hochſt gutmuͤthigen Mannes, wenn ſie Kummer habe, ihr wo moͤglich zu helfen; und indem er noch einen ſchicklichen Vorwand ſuchte, in ihre Wohnung zu treten, boten ihm die feinen, geſtickten Halstuͤcher, die er in ihrem kleinen Putzladen oft hatte aushan⸗ gen ſehn, den willkommenſten Anlaß dazu dar.
Er ließ ſich mehrere derſelben zeigen, beſtellte auch einiges, erbot ſich, voraus zu bezahlen, und be⸗ obachtete dabei ſcharf Mariens Geſicht, ob es ſich durch den kleinen Gewinn vielleicht aufheitere. Al⸗ lein es blieb ernſt und truͤbe, wie vorher; augenblick⸗ licher Mangel ſchien es alſo nicht, was ſie bekuͤm⸗ merte. Er ſann hin und her, wie er am Beſten et⸗ was Naͤheres uͤber ihre Lage erfahren moͤchte, und ſtand noch immer zogernd, und ſcheinbar dies und je⸗ nes beſehend ihr gegenuber.
Indeſſen ſchien der Mutter der Handel lange zu dauern, und ſo gern ſie in dieſem Augenblick zu⸗ ruͤckgeblieben waͤre, trat ſie doch, ungewiß, was von dem Fremden zu halten ſey, mit in den Laden


