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eigene Seele dem Schmerz erliege. — Ach! welche Stütze iſt denn das, die da ſchon erliegt, wo ein ſchwaches Madchen noch Kraft fuͤhlt, zu tragen? Und wie wenig leidet er gegen uns! Wie oſt hat er mir geſagt, meine Hand wuͤrde ihn noch glucklicher machen, wenn ich weniger reich wäre, wenn ich ihm nichts zu geben haͤtte, als mein Herz, meine Liebe. — Auch jetzt kann ich noch nicht glauben, daß un⸗ ſer Verluſt es iſt, was ihn ſo verſtimmt. Aber — o daß er bald, daß er jetzt käme, mir ein beruhigen⸗ des Wort zu ſagen, um um ſein ſelbſt willen.
4.
den aaſten Mai. Schon acht Tage ſind es nun, daß F. nicht gekommen iſt. Er ſey verreiſt, ſagt man. Und eben jetzt? und ohne ein Wort des Abſchieds? — Niemand weiß, wann er zuruͤckkommt. O, dies Harren, dies ſehnſüchtige Ausblicken! und dann im⸗ mer wieder von Neuem die trͤbe⸗ traurige Taͤu⸗ ſchung! — War' es denn wirklich nur mein Reich⸗


