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tttreue Knappe, ſtarb ja durch mich den ſchreck⸗ lichſten Tod; er opferte ſich auf fuͤr Dich, Irmgard! Zu ſpaͤt kam mir die Reue, Gott ſei dereinſt meiner Seele gnaͤdig!“ In wilder Verzweiflung faßte er ſich nach dieſen Wor⸗ ten in das graue Haar und ließ ſeinen her⸗ vorquellenden Thraͤnen freien Lauf. Nur in abgeriſſenen, thraͤnenerſtickten Lauten vermochte er das Naͤhere uͤber Kuno zu erzaͤhlen, und Inmgard weinte bitterlich und auch Segeſts dunkle Wimpern wurden feucht, kaum ver⸗ mochte er den auflodernden Zorn gegen den Rudelsburger zu beſeitigen. Spaͤt nach Mit⸗ ternacht begab er ſich, geruͤhrt von Irmgard und dem Scharzfelſer Abſchied nehmend, zu⸗ rück in das Lager und deutete den Seinen an, daß ſie in den erſten Tagen in die Hei⸗ math zuruͤckziehen wollten, weil die Belager⸗ tten verſprochen hätten, hinfort die Chriſtusleh⸗ re anzunehmen und ihre Gotzenbilder zu zer⸗ truͤmmern. Wirklich wurde nach einigen Ta⸗ das Lager völlig abgebrochen und nach⸗


