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Hierhin wurde jetzt der Unglückliche geſchleift, ſein Geſicht wurde bleich wie Schnee bei die⸗
ſem Beginnen, denn eine ſchauerliche Ahnung ſeines Schickſales dammerte in ſeiner Seele
auf. Des Saaleckers Mund zuckte in hoͤlli⸗ ſcher Freude, die Spitze ſeines Schwertes ſtachelte den jungen Knappen, daß das Blut
an ſeinem Ruͤcken herabſtroͤmte und trotz alles Straͤubens wurde er hoch oben an den Baum genagelt. Neugierig ſchauten die Entmenſchten
zu ihm empor, ſie hatten gewaͤhnt, Kuno wuͤrde unter Jammertoͤnen und Schmerzens⸗ ruf ſeine Strafe erleiden, aber kein Laut, keine Klage kam uͤber ſeine Lippen, ſeinen Blick ſandte er hin nach den Zinnen der Schatz⸗ felſer Burg, wo Irmgard verzweiflungsvoll die Hände rang und die abgezehrten Diener Segeſts den Blick abwandten von der gruſen Scene. Auch des Rudelsburgers und Saa⸗ leckers Troß wurde ſtiller und ſie begaben ſich lautlos in's Lager, nur wenige blieben zurc damit der arme Kuno nicht etwa durch die


