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ben einzuhauchen vermoͤgt, ſo wenig werdet
Ihr den Benno wieder lebend zu Geſicht be⸗
kommen. Ich will ihn und die Ehrloſe nicht
wieder ſehen; er hat an mancher That die Schuld, daß ich ſie mit vollbrachte, er war es, der zuerſt das Schwert auf Erichs Bruſt zuͤckte in der Johanniskapelle. Marie! Marie! warum quaͤlt mich dein Geiſt un⸗ aufhoͤrlich, warum zeigſt du mir die klaf⸗
fende Stirnwunde?“ MPloͤtzlich beſann er
ſich und ſchien ob des Geſagten ſichtbar zuſammen zu ſchrecken und den Blick zu Vo⸗ den richtend, fluſterte er dem ſtaunenden De⸗ do die Worte noch zu: „Verlaßt mich, verlaßt mich jetzt! Ich will allein bleiben mit dieſem Todten, thut und ſchaltet indeſſen wie Ihr wollt und auch ich werde bald bei Euch ſein und ſelbſt Irmgards falſches Herz wird mein Schwert nicht verſchonen, denn ſeit⸗ dem mein Heinrich ſeine Augen ſo ſtarr und kalt zu mir emporrichtet und ſein bleicher Mund den zur Rache ußunt


