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flucht!“ murmelte er, ſein Thier zuruͤckreißend und eine neue Lanze erfaſſend, denn mit einem grinſenden Blicke flüſterte ihm der Saalecker zu: „Memme, reit' heim auf Deiner Maähre und lerne erſt die Waffen fuͤhren, ehe Du mit dem Saalecker in die Schranken reiten willſt!“ Wie ein brauſendes Meer wogte ihm uͤber dieſe Beleidigung das Blut durch die Adern, hoch richtete er ſich empor im Sattel und ſeine Lanze traf diesmal mit ſolcher Macht auf des Gegners Bruſt, daß dieſer ruͤcklings vom Gaule ſturzte und ſich nur mit Muͤhe emvor zu richten vermochte. Lauter Jubel erſcholl, und der Beſiegte entfernte ſich, knirſchend vor Wuth. Segeſt aber fuͤhrte Schwert und Lanze mit ſolcher uberwiegenden Gewandtheit, daß er allgemein fuͤr den Sieger des Tages aner⸗ kannt wurde. Nie hat wohl ein Ritter freu⸗ diger vor einer Dame geknieet, als es Segeſt that, nie ein Mädchen das Haupt des Sieger üeber geſchmuͤckt, als das Fräulein von Rl delsburg. „Graf Segeſt von Scharzfels!


