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Verlobten abgeneigt, denn er iſt rauh und wild, falſch und heimtckiſch und nur ſeine reichen Beſitzungen und die perſonliche Tapfer⸗ keit, die man an ihm röhmen muß, moͤgen den Vater zu dieſem Entſchluſſe gebracht ha⸗ ben!“ Segeſt hatte mit offenen Ohren und ſtarrem Blicke dieſe Nachricht angehoͤrt. „Die ſchoͤne Irmgard Braut? ſie ſoll ihre Hand gezwungen einem Manne reichen?“ ſtieß er endlich heftig heraus, und ſetzte dann faſt in⸗ grimmig hinzu: „Heinrich! in dieſen Hallen gefällt es mir nicht, es iſt eine beengende Luft hier, und der Angſiſchweiß tritt mir df auf die Stirn, wie in den Scharzfelſer Ver⸗ ließen der Mauerſchweiß an den feuchten Waͤnden herabtropft!“ „Verzeiht!“ ſprach da plötlich des alten Rudelsburgers Stimme . dicht hinter ihm. „Familienverhaͤltniſſe aͤn⸗ derten das fruͤhere rege Treiben, das hier berrſchte und ich bedaure es ſehr, daß ich den er meines einzigen Sh nicht ſchon früher


