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ihm de Becher kredenzte und ihre zarten
Finger zufällig ſeine Hand beruͤhrten. „Hein⸗ rich!“ ſprach der Scharzfelſer am andern Ta⸗
ge zum jungen Rudelsburger, „Heinrich, iſt
es ſo Sitte bei Euch, daß die Knechte ſchweig⸗
ſam und ſtumm einherſchreiten und vom Mor⸗ gen bis zur Nacht die tiefſte Stille herrſchen muß? Sehe ich die Knappen Deines Vaters und denke mir dagegen die meinigen, ſo ſcheint es mir, als lebten wir droben auf un⸗ ſern Harzbergen fröhlicher, freier und kuhner.
Selbſt Deine ſchöne Schweſter beobachtet die⸗
ſen Brauch, obgleich es ihr weit beſſer ſteht⸗ wenn ſie laͤchelt und den zartgeformten Mund zum Geſpraͤch öffnet.“ Nach einigem Zogern erwiederte der Gefragte: „Nicht jmmer war es ſo bei uns und nur ſeit einiger Zeit mag es ſo ſtill geworden ſein, denn Irmgard ſoll wider ihren Willen denn Saalecker heirathen.
Der Vater will es ſo, obgleich ſie lieber in ehen moöchte, als ſein gegebenes
den Tod g Verſprechen zu erfüllen. ch ſelbſt bin hrem
„


