dankte ihm mit einem holdſeligen Blick ein Händedruck ihrer zarten Hand duͤnkte dem Grafen Segeſt uberreicher Lohn zu ſein für das geringe Wogniß, das er gleichſam nur wie ein alltaͤgliches Jagdſtuͤcklein betrachtete. Hoch klopfte ſein Herz unter dem Lederwam⸗ ſe, denn des reizenden Fraͤuleins leuchtendes Au⸗ genpaar hatte ihn tief verwundet, hatte ihm tief und unheilbar den Liebespfeil ines Herz gedruͤckt. Wer haͤtte auch ihrem Sonnenbli⸗ cke widerſtehen können, wer haͤtte ihr Engels⸗ angeſicht ſehen, wer ihre flötende Stimme hö⸗ ren können, ohne von ihr beſiegt zu werden? Schlank und zart, wie eine Nymphengeſtalt, die Wangen ſanft geroͤthet, Aug' und Locken⸗ haar kaſtanienbraun, uͤberſtrahlte ſie an Schon heit alle des Landes ni *
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Der treue Knappe am Kreuz oder: Der blutige Gang zur St. Johannniskapelle : Rittergeschichte aus der grauen Vorzeit / von F. Thalheim
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