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Der treue Knappe am Kreuz oder: Der blutige Gang zur St. Johannniskapelle : Rittergeschichte aus der grauen Vorzeit / von F. Thalheim
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niger Zeit, „

ergeſſen, daß es der Rudelsburger war, der

17 Segeſt! haſt Du den Befehl und die Mahnung Deines Vaters verge haſt Du die weiſen Worte vergeſſen, die i ſterbende Zunge ſprach? „Verkehre n Abtruͤnnigen, die zur neuen Gotteslehre uͤber⸗ gingen, verſchließe ihnen Dein Herz und die Pforten Deiner Burg, bleibe den alten Göt⸗ 3 tern treu, auf daß auch Du dereinſt eingehſt in das himmliſche Wallhalla!“ Und Du, Segeſt, den ich liebe wie einen Sohn, Du konnteſt die Lehren Deines Vaters vergeſſen, konnteſt den Chriſten, den Sohn meines Tod⸗ feindes aufnehmen in dieſe Hallen? Haſt Du

zu den Chriſten uͤberging und ihnen jeden Schlupfwinkel vertieth, wo ſich die Unſrigen verborgen hielten? Gedenkſt Du jener Nacht, wo der alte Iring von Sachſenſtein an die Scharzfelſer Burg vochte, blutig und zerſchla⸗ gen, arm und hilflos, fluͤchtig und ſeiner Kin⸗ der beraubt? Aus der iedergrannten Butg S6

Der treue Knappe am Kreuz⸗