3 welchen dein Hen ſo unuhig und ängſt⸗ lich pochte.
Nach und nach war das Heulen ves Sturmes ſchwaͤcher geworden, der kalte Schlag⸗ regen hatte aufgehoͤrt und der friſche Hauch der Nachtluft ſtrich fluͤſternd durch die Wipfel
der Baͤume. Endlich brach der Morgen an; die Sonne blieb verhuͤllt, dicker Nebel lag uber der Gegend und die beiden Reiſenden agen noch feſt ſchlummernd auf ihren Maͤn⸗ teln. Da toͤnte es dumpf durch das dichte Gebüſch, der dumpfe Ton wurde bald zum
mit ſchwerfaͤlligem Tritte daher und hob wit⸗ ternd die rabenſchwarze Naſe nach den Schla⸗
en unruhig und auch Konrad ſchaute noch halb ſchlaftrunken empor. Jetzt erhob das fuͤrchterliche Thier ein lautes Zorngebruͤll, ichtete ſich hoch auf mit blutiechendem Ra⸗ hen und ehe der vom Schreck erſtarrte Diener nach ſeiner Waffe greifen konnte, ſchlug ihm
lauten Gebruͤll und ein zottiger Baͤr kam
fenden. Die beiden angebundenen Roſſe wur⸗


