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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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theidige Dich Verruchter! denn die Stunde der Rache iſt gekommen!“ —

In wildſchäumender Wuth hob Löwen⸗ burg das Schwert und ſprach: „Knabe, ſpate Deine prahleriſchen Worte und handle liebet. Denke an den Mühlengrund, wo ich Dich auf den Raſen ſetzte. Laß ſehen, wer den Sieg davon trägt!“

Wüthend drangen ſit auf einander ein, wild taſſelten die zwei gewaltigen Ritter an einänder, daß Helm und Rüſtung dumpf widerhallten, bis endlich ihre Speete in tauſend Splittern krachten. Blitzſchnell fuh⸗ ren nun die blanken Schwerter durch die Luft, die ün Sonnenſtrahl wie feurige Schlangen leuchteten. Löwenburg ſchwang wild und grimmig ſein gewaltiges Schwert, mit ſchwerer Wucht fielen ſeine Streiche

auf des Gegners Panzer. Burchard flink

und gewandt, wich gelenk den ungeheuten Streichen ſeines Gegners und traf ihn anfangs nur mit leichten Hieben, um nicht