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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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wartet. Er hatte bereits die zweckdienlich⸗ ſten Gegenrüſtungen getroffen und ebenfalls Freunde aus der Nähe und Ferne zu Bun⸗ desgenoſſen angeworben. Dazu verließ er ſich auf die Feſtigkeit ſeiner Burg und ant⸗ wortete deßhalb hohnlächelnd: die geehrten Gäſte möchten nur kommen; er ſei bereits eingerichtet, ſie mit allen nöthigen Ehren⸗ bezeigungen zu empfangen.

Als nach einigen Tagen der Burgherr mit ſeinen Freunden beim Frühtrunk ſaß, erſchien der Knappe Henning und ſprach: „Herr Ritter, es wird unheimlich in der Waldung, verdächtig dumpfes Geräuſch läßt ſich hin und wieder vernehmen und es iſt nicht zu bezweifeln, daß die Feinde bereits von allen Seiten her im Anzuge ſind!“

Sogleich erhob ſich der Burgherr und ſtieg in Begleitung ſeines Freundes Conrad von Aſcherode, auf die höchſte Zinne der Veſte, um ſich von hieraus in freiem Ueber⸗ blick von der Stärke und Beſchaffenheit des