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ja erſt herein, um Euch zu melden, daß ein Knappe des Ritters Roland von Haar⸗ burg draußen ſteht und mit Euch zu ſpre⸗ chen begehrt!“
„Des Haarburgers?“ ſtotterte Löwen⸗ burg erſchrocken. „Aha, von dort her wird ſeine Befreiung geſchehen ſein, dort wird das Bürſchlein ſitzen und mich verlachen. Die Nachricht, welche mir das Söhnlein ſchickt, dürfte nicht die angenehmſte ſein! Doch es hilft nichts, ich muß die Botſchaft hören! — Was ſtehſt Du noch und gaffſt?“ rief er, zum Burgvogt gewendet. „Geh und führe den Knappen herein!“ —
Der Greis flog davon und kehrte bald mit einem Knappen, der in die Farben des Haarburgers gekleidet war, zurück. Der Knappe verneigte ſich vor dem Löwen⸗ burger und ſprach, nach der Feheinde greifend und einen verſiegelten Brief heraus⸗ nehmend: „Soll Euch hier von meinem
Herrn und im Namen des ehrenwerthen Geſpenſt.


