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„Jetzt iſt er wieder ruhiger!“ ſprach Conrad von Aſcherode. „Aber es dauerte lange, ehe ich im Stande war, den jungen Löwen zu beſänftigen. Zuletzt habe ich ihn aber doch ſo weit gebracht, daß er ſich entſchloſſen hat, mit mir nach Aſcherode zu reiten, während er anfangs geſonnen war, ſich nach der Haarburg zu begeben!“
„Gut der Knabe läuft uns von ſelbſt in's Garn!“ rief Diethelm, frohlockend die Hände reibend. „Er darf nicht lebend wieder aus Deiner Burg, hörſt Du? Es ſcheint, als wiſſe er mehr, als mir und Dir lieb ſein kann, darum handle klug und räume ihn unvermerkt aus dem Wege!“
„Iſt leichter geſagt, als gethan!“ brummte Ritter Conrad. „Freilich darf er nicht lange leben, wenn er, wie es mir ſelbſt faſt ſcheint, Ahnung hat von dem gewaltſamen Tode ſeines Vaters, obgleich ich nicht begreifen kann, wie ihm darüber irgend eine Kunde hat zu Ohren kommen


