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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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glaubt von der ganzen Geſchichte, was Euch gut dünkt. Geſtern Abend ſitze ich zu⸗ fällig mit Georg, Diez, Hennig, Götz, Erich und Andern beiſammen, eben als das Ge⸗ witter über den Bergen heraufzieht. Wir ſprechen davon, wie Elſe Euren Herrn Vater geſehen haben will, wir ſtreiten, ob es mög⸗ lich ſei oder nicht — da öffnete ſich die Thür und der Geiſt meines geliebten Herrn tritt herein. — Wir ſind anfangs ſprachlos, endlich aber fragen wir nach ſeinem Begehr und da befiehlt er uns denn, Euch auf kommende Mitternacht in die Capelle zu beſcheiden!“

„Du träumſt wohl, alter Mann?“ ſagte Burchard, den Greis und Lehrer ſeiner Jugend forſchend anblickend.

„Fragt hier meinen Begleiter,“ ant⸗ wortete Walther, „er wird Euch daſſelbe erzählen, was Ihr von mir hörtet!“

„In der That, Herr, das muß ich!“ nahm Georg das Wort. „Auch ich zwei⸗