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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
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treuer! ſo ſprich, ich höre Dir aufmerk⸗ ſam zu!“

„Allerdings hätten wir Euch etwas zu erzählen,“ begann Walther, „wenn Ihr in der Stimmung wäret, uns anzuhören!“

„Nur heraus, was es auch ſein mag!“ Sagte Burchard raſch. „Ich bin auf Alles gefaßt!“

„Es wird Euch ſeltſam dünken, was ich Euch zu berichten habe,“ fuhr der Burgvogt fort, „aber die Botſchaft geht Euch beſon⸗ ders an und Ihr dürft nicht erſchrecken. Es ging geſtern ſchon die Rede im Schloſſe, daß der Geiſt S edlen Vaters geſchen worden ſei und —

„Was ſagſt Du?“ rief Burchard flammenden Wangen und rolkenden Augen. „Der Geiſt meines Vaters hätte ſich gezeigt und wäre nicht mir, ſeinem Sohne, er⸗ ſchienen? Du lügſt!“

„Hört mich nur ruhig an, lieber Herr!“ ſprach der Burgvogt gelaſſen, „und dann

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