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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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denn ein Reitersbub muß den Teufel nicht fürchten.“

„Ach, das thut um der heiligen Mutter willen nicht,“ ſchrie der Furchtſame, „wenn Ihr nicht wollt, daß ich ſterben ſoll. Es ſpukt ja im Schloſſe. Habt Ihr denn nicht vernommen, was der Elſe widerfahren iſt?“

„Nun?“ fragten mehrere Stimmen. „Was iſt denn mit dem Mädchen geſchehen!“

„Je nun!“ nahm der Bube das Wort. „Die Elſe hat geſtern Abend mit der alten Margareth geplaudert, und da es faſt Mit⸗ ternacht iſt und ſie nach ihren Kämmerlein will, kommt ſie vor der Thür vorbei, die

in die Capelle führt. Gerade als ſie, an nichts Arges denkend, vorüber will, ſpringt die Pforte der Kirche krachend auf und heraus tritt die Geſtalt des verſtorbenen Herrn, der ſie unter den buſchigen Braunen hervor ernſt anſchaut und mit der rechten Hand winkt. Bis zum Tode erſchrocken

ſinkt ſie zu Boden und als ſie wieder zu