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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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brochen, anfangs in der Ferne, dann immer näher. Die bärtigen Kriegsleute ſaßen ſtumm umher und Jeder überließ ſich ſeinen Gedanken und Betrachtungen.

Einige Zeit war alſo vergangen, als draußen Schritte ertönten und der alte Burgvogt hereintrat. Der vorſichtige Greis machte die Knappen auf das herannahende, drohende Wetter aufmerkſam, befahl ihnen, wach und auf der Hut zu ſein, wenn etwa ein Unglück geſchehen ſollte und er⸗

zählte, daß ſüdlich von der Burg eine Feu⸗ ersbrunſt aufgegangen ſei.

„Ja, es iſt eine gräßliche Nacht!“ ſagte ein Roßbube. „Eine Nacht in der Geiſter umgehen müſſen, und in der ich um Alles in der Welt nicht allein ſein möchte!“

„Und warum nicht?“ lachte Georg. „Wart, wollen Dich um Mitternacht hinaus⸗ ſtecken auf den langen Gang, daß Du die Zaghaftigkeit ablegſt und Muth bekommſt,

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