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als hier die beiden lebenden, von heißem Blute durchſtrömten Menſchen. Mit vieler Würde ergriff der neue Burgherr den vor ihm ſtehenden Pokal und ſprach mit tiefer wohltönender Stimme: „Meine Freunde und Waffengefährten! der Himmel will dieſen Tag zu dem froheſten meines Lebens machen, denn nachdem er vor wenigen Stunden die beſte der Frauen durch den Segen der Kirche auf ewig an mich gekettet hat, ſendet er unerwartet den einzigen Sohn und Erben meiner Gattin, der nun auch der meinige iſt, damit er Theil nehme an dem Feſte, welches uns Alle hier ver⸗ ſammelt hat. Heißet ihn herzlich willkom⸗ men, wie ich ihn willkommen heiße und rufet gleich mir: Er lebe hoch!“
Während er den gewaltigen Humpen mit einem Zuge leerte, riefen die Gäſte ein donnerndes Lebehoch und der Jüng⸗ ling ging aus einem Arme in den andern. Dazu wirbelten die Pauken, ſchmetterten


