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Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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durchaus nach dem Liebenſtein reiſen wollte, ſo ſah man ſich genöthigt, ihr zu ſagen, daß der Liebenſtein zerſtört und wie man ſage Vater und Tochter als Gefangene fortgeführt wären.

Man denke ſich die Freude der alten Frau, als ſie von Konrad erfuhr, daß Gottfried und Adelgunde auf der Wachſen⸗ burg wären.

Es war Abend, als der Zug die Wachſenburg erreichte „Da, Atter,“ ſprach Konrad zu Gottfried, „hier haſt Du Deine Gertrud; werde wieder jung.“ Gottfried glaubte zu träumen und konnte

nicht begreifen, wie eine Todte wieder

aufleben könnte. Konrad erzählte ihm was er von den Räubern über ſie ge⸗ hört hatte und löſte ſo das Räthſel. Laut weinend vor Freude ſegnete ſie den Bund ihrer Tochter mit Konrad.

Aus den Ruinen des Liebenſteins

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