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Am nächſten Tage legten die drei Brüder dem Gefangenen die Bedingun⸗ gen des Friedens vor; er mußte Urfehde ſchwören, und ihnen zehn Dörfer und ein großes Stück Wald abtreten. Mit den Zähnen knirſchend willigte der Ge⸗ fangene in Alles.
XVI.
Begleitet von einer Schaar ſeiner Getreuen ritt eines Morgens Konrad von der Wachſenburg, ohne daß Jemand wußte wohin. Adelgunde gerieth in Angſt, doch tröſtete ſie ihr Vater und die übrigen Ritter.
Konrad kam auf jener Burg bald an, wo er die Frau des Liebenſteiners zurückgelaſſen hatte.
Der Burgherr und ſeine Frau hatten
die Kranke ſorgfältig gepflegt und da ſie


