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Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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mit einem ſolchen Nichtswürdigen nicht auf Leben und Tod zu ſchlagen, ſondern raſch vorzudringen, ſo wollte er dies doch, weil im Gegentheil dann beſtimmt der brave Liebenſteiner vom Thurme herabgeſtürzt würde; um alſo dies zu verhindern, wollte er den gefährlichen Kampf mit dem Luxburger wagen, Gott würde gewiß mit der gerechten Sache

ſein. „Falle ich im Kampfe,“ ſagte er

hierauf noch, „ſo rächet meinen Tod und — tröſtet meine Adelgunde! Siege ich, ſo iſt Alles gewonnen und auch Gott⸗ fried wieder in Freiheit“ Dem Herolde gab er zur Antwort: „Sage Deinem Herrn, daß er zum Gottesgerichtskampfe Alles möge in Stand ſetzen laſſen, ich würde mich ſtellen.“

Faſt leblos hing Adelgunde in Kon⸗ rads Armen und bat ihn mit Thränen

den gefährlichen Gottesgerichtskampf nicht