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Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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mäßig den Liebenſtein überfallen und zerſtört hat. Der edle Greis Gottfried und ſeine Tochter ſchmachten in ſeiner Gefangenſchaft und ſeufzen um Hülfe. Der ſchändliche Gaſton will Adelgunden zwingen, heute ſeine Ehegemahlin zu werden; mich ließ er gefangen nehmen und in den Hungerthurm werfen, aus welchem ich durch ein Wunder entkam. Wir haben eine gerechte Sache! Auf! Zu den Waffen! Gegen den Feind!“

Der freudige Ruf: „Zu den Waffen!“ war die Antwort, und haſtig ſchwangen ſie ſich auf die und zogen der Lut⸗ burg zu.

Konrad ertheilte den Befehl, daß bei dem erſten Trompetenſtoß alle ſeine Leute nach dem Thore ſtürmen und in die Burg eindringen ſollten. Er ſelbſt ritt mit den drei Brüdern von Gleichen, vier