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ſeinen Freund um Hülfe gegen den Lux⸗ burger bat.
Hugo konnte ſeine Veſte von Streitern nicht entblößen, weil er mit dem mäch⸗ tigen Straußfurter in Fehde lebte, doch
verſprach er wenigſtens zwanzig Reiſige
zu ſtellen.
Wer war hierüber wohl froher als Konrad? Mit dieſen Wenigen wollte er in der Frühe des nächſten Morgens auf⸗ brechen, um die Trauung des Luxburgers, welche allgemein bekannt war, zu ſtören. Hugo warnte ihn von einem ſo gefähr⸗ lichen Unternehmen abzuſtehen, weil der Luxburger zu mächtig ſei, aber Konrad
dachte nur daran, ſich Adelgunden wie⸗ der zu erkämpfen, die gewiß zur Heirath
gezwungen wurde. Noch ſaßen die beiden Ritter bei vol⸗ len Humpen, als die Drommete des
Thurmwarts die Ankunft von Gäſten 8*


