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Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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Sich in ſein Schickſal fügend, lag Konrad ſtill in dieſem Loche. Kröten⸗ Eidechſen und anderes Ungeziefer kroch und ſprang um ihn herum. Ihm graute nicht davor, hatte er doch lebende Ge⸗ ſchöpfe bei ſich. Bald unterſuchte er ſeine finſtere Wohnung und fand überall harte Felſen. Griff er auf die Erde ſo faßte er nicht ſelten auf kalte Kröten. Schaudernd fuhr er aber zuſammen, als er auf den vermoderten Körper eines Menſchen fühlte. Seine Knie begannen zu zittern, er ſetzte ſich auf die Erde und lehnte das Haupt an die Felſenwand. Die Luft war ſo verpeſtet, daß er nur ſchwer athmen konnte.

Ohne Nahrungsmittel ſchmachtete der Unglückliche bereits drei Tage hier. Schreck⸗ licher noch als der Hunger war der Durſt.

Als er eben ſitzend mit dem Haupte